Mitmachen

Sie: möchten geflüchtete Frauen, Kindern und Migrantinnen über Angebote der Gewaltprävention in Deutschland informieren.
Wir: stellen Ihnen gern den Kontakt zu den interkulturellen MiMi-Mediatorinnen für Gewaltprävention in Ihrer Nähe her.

Vom Ansatz der MiMi-Gewaltprävention profitieren.

Mit Migranten, für Migranten – so funktioniert der erfolgreiche MiMi-Ansatz in der Gesundheitsförderung bereits seit vielen Jahren. Nun übertragen wir den Mechanismus auch auf das Thema Gewaltprävention. Dafür bilden wir gut integrierte Frauen mit Migrationshintergrund zu MiMi-Mediatorinnen für Gewaltprävention weiter. Kultursensibel und in ihrer Muttersprache informieren Sie ihre Landsleute zu Gewaltprävention und den Möglichkeiten, sich vor Gewalt zu schützen.

Auf diese Aufgabe haben wir die Mediatorinnen in einer 50-stündigen Schulung in Theorie und Praxis vorbereitet. Diese Schulung haben wir extra für das Projekt und gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen entwickelt. Eingeflossen sind dabei auch die Erfahrungen und Bedürfnisse ehemals betroffener Frauen.

Unsere MiMi-Mediatorinnen für Gewaltprävention sind Vertrauenspersonen und Vorbilder gleichermaßen. Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Herkunft erhalten sie in der Regel einen leichteren Zugang zu geflüchteten Frauen, Kindern und Migrantinnen, als andere Akteurinnen und Akteure in der sozialen Arbeit. Das gilt vor allem für ein sensibles Thema wie Gewalt im häuslichen Umfeld.

Gern kommen unsere MiMi-Mediatorinnen für Gewaltprävention auch zu Ihnen – sei es für eine Infoveranstaltung mit Ihrer Zielgruppe, zu Workshops oder Weiterbildungen. Das Projekt MiMi-Gewaltprävention wird gefördert durch die Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. In der Regel ist der Auftritt unserer Mediatorinnen daher für Sie kostenfrei.

Unsere Projektsprachen sind gegenwärtig Arabisch, Albanisch, Dari, Deutsch, Farsi, Paschto, Kurdisch/Kurmanci, Türkisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Russisch, Englisch und Französisch. Damit können wir die Mehrzahl der Migrantinnen und geflüchteten Frauen in Deutschland erreichen.

So laden Sie eine MiMi-Mediatorin ein:

  • Es gibt bereits einen Standort in ihrer Stadt oder ihrem Landkreis.

Wenn es bei Ihnen vor Ort schon einen MiMi-Standort gibt, kontaktieren Sie bitte direkt die Standortkoordinatorin. Sie wird alles Weitere veranlassen. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte der Karte auf der rechten Seite.

  • Es gibt noch keinen Standort in ihrer Stadt oder ihrem Landkreis.

Bitte nehmen Sie in diesem Fall Kontakt zu unserem Hauptsitz in Hannover oder unserer Projektzentrale in Berlin auf. Wir prüfen dann, ob wir eine MiMi-Mediatorin aus einem anderen, nahe gelegenen Standort zu Ihnen entsenden können. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Sie sehen einen regelmäßigen Bedarf am Einsatz von MiMi-Mediatorinnen für Gewaltprävention in ihrem Umfeld? Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam einen neuen MiMi-Standort zu gründen.

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